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Schreiben, lesen, denken. Evolutionsmäßig betrachtet durchaus vernachlässigbar. Ansonsten aber für nicht wenige Menschen wichtig, ja, man könnte sagen: für deren persönliches Leben notwendig. Eine Auswahl an vom Autor verfassten Aphorismen kann hier als pdf-Dokument heruntergeladen werden. Dass sie nichts mit dem WANTLEK zu tun haben, ist an dieser Stelle unerheblich. Denkanstöße müssen nicht in einem Kontext stehen - sie stehen für sich allein. Stein Dereinst auf meinem Grab ein Stein Der lebt von Sonne und von Regen Alles and're ist ihm einerlei Er lebt nur seinetwegen Das ist es, was noch übrig bleibt Von mir, von dir, von allen Arten Ein Stein, der sich die Zeit vertreibt Mit ewiglangem Warten Rilke Das Wort, das Wort es war in dir - gemeißelt wie von Götterhand auf Engelsflügeln ausgesandt den Menschen überreicht Dein Tod, dein Tod der Engel weint - gefesselt von der Erde Kraft enthoben seiner Botenschaft weil nichts mehr dir noch gleicht Mein Universum Ich sitze hier und schreibe Warum, das weiß ich nicht Doch muss ich's tun, das ist gewiss Ich las, dass in dem Universum hier Kein Oben und kein Unten sei So könnt' es sein, dass also ich In seiner Mitte sitz', grad jetzt Das wär' nicht schlimm und auch nicht gut Und hätt' auch keinerlei Bedeutung Ich sitze hier und schreibe Warum, das weiß ich nicht Lachen und tanzen Mädchen, du, so schlank und fein In deinen Augen wohnt die Sonne Was kümmert dich die Welt Dir wird kein Spaß vergällt Dein Gemüt kennt nur die Wonne Und dein Herz ist ewig rein Für dich ist Leben Lachen, Tanz Dich wird kein Leid verbittern Dir wird der Kopf nicht dick Dich führt kein Weg zurück Kein Fenster kann man dir vergittern Du lebst die Tage voll und ganz Lachen und tanzen Tanzen und lachen Tanzen und lachen Lachen und tanzen Lachen und lachen Tanzen und tanzen Tachen und lanzen Lanzen und tachen Lanzen und tachen Tachen und lanzen Latatala Talalata Letzte Ausfahrt Jetzt - am Ende deines Lebens vor der letzten Kurve deines Strebens fehlt dir der Rückwärtsgang und der Rückspiegel grinst dich an Mehr Benzin als für den Rest der Strecke nötig ist Hat dich also der Tankwart beschissen von wegen: Tanken Sie ruhig voll, man kann nie wissen, sicher ist sicher Nee, sicher ist gar nix außer, dass nix sicher ist Und die neuen Winterreifen Schade ums Geld Die paar Meter hättens die Sommerreifen noch getan Da kommt die Ausfahrt Aber die Freiheit nehm ich mir noch Blinker setz ich keinen! Kein Titel Der Tag vergeht Was bleibt, ist die Nacht Die Tage vergeh`n Was bleibt, ist die Nacht Alle Tage vergeh`n Was bleibt ist die Nacht Für ewig - und einen Tag Misanthrop Wir Dichter seien wir ehrlich wir verachten ja nicht die Menschen die ohne Gedichte leben können ja, wir verachten sie nicht wir empfinden lediglich einen abgrundtiefen, bodenlosen NEID Wir tragen unsere Haut zu Markte und sie schlendern an uns vorbei schauen uns an oder auch nicht und wir blicken ihnen nach und empfinden nichts als einen abgrundtiefen, bodenlosen NEID
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